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Heilbronn im Kleinformat

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Heilbronn im Kleinformat

Wer derzeit mit offenen Augen durch die Innenstadt läuft, dem entgeht die rasante Veränderung im Stadtbild nicht. Markante Bausteine der künftigen Heilbronner Stadtentwicklung sind beispielsweise der neue Stadtteil Neckarbogen zur Bundesgartenschau 2019, die Entwicklung auf dem Areal des Bildungscampus sowie der Neubau der Experimenta II.

Zur Visualisierung von herausragenden Veränderungen im Stadtbild haben Stadtmodelle eine faszinierende Anziehungskraft. Eine Stadt im Kleinformat, um die man herumlaufen und aus allen Richtungen auf sie blicken kann, macht die Stadt auf eine vereinfachte Weise begreifbar. 

Besuchen Sie die Orte, in denen Stadtmodelle zu besichtigen sind - einfach indem Sie nach unten scrollen.

Zusammengestellt von Archiv & Dokumentation
der Heilbronner Stimme
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Unterhalb der Friedrich-Ebert-Brücke ist am 17. April 2017 das Zentrum der Stadtentwicklung eingeweiht - unter dem Titel „Aufbruch Heilbronn – Knotenpunkt Inselspitze“. Dafür setzen Stadt, Buga, und Partner rund 570.000 Euro.



Inselspitze

Die ehemaligen Räume der Galerie Rieker im Brückenbauch und die davor liegende Freifläche bieten ein außergewöhnliches Ambiente zur Präsentation der Zukunft Heilbronns. Dort ist ein spannendes und zukunftsweisendes Stadtmodell ausgestellt.

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Im Mittelpunkt der Inselspitze-Ausstellung steht ein 3,50 auf vier Meter großes Stadtmodell aus dem 3D-Drucker, das das Rathaus für 150.000 Euro in Auftrag gegeben hat.

Weite Teile des Stadtgebietes sind digitalisiert. Lediglich aus dem Kernstadtbereich ist das Modell gefertigt. Es deckt das Stadtgebiet in Ost-West-Richtung von der Allee zum Neckarkanal und in Nord-Süd-Richtung vom Bereich Wohlgelegen bis zum nördlichen Teil der Theresienwiese ab. Besucher können hier per Tablet zusätzliche Infos abrufen, indem sie den Fokus auf das gewünschte Objekt richten: auf Häuser der Altstadt, auf die Experimenta, Bundesgartenschau-Gelände, den neuen Stadtteil Neckarbogen oder den Bildungscampus.
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Ehrenhalle

Das Rokoko-Gebäude, einst Stadtarchiv, wurde 1765/66 von Johann Christoph Keller gebaut. Nach der Zerstörung am 4. Dezember 1944 wurde es vom Architekten Dr. Rudolf Gabel zwischen 1959 und 1963 wieder aufgebaut. Der Bildhauer
Prof. Karl Knappe gestaltete den Innenraum als Ehrenhalle zum Gedenken an die Opfer des Dritten Reichs und an die weiteren Toten, die während des Zweiten Weltkrieges ums Leben kamen.

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In der Ehrenhalle wird die Stadt in Zeitabschnitten gezeigt. Drei Schaukästen zeigen die Heilbronner Altstadt vor der Zerstörung, direkt nach dem verheerenden Bombenangriff sowie die Wiederaufbauplanung der Altstadt 1960. Rechtzeitig vor dem 70. Jahrestag der Zerstörung Heilbronns sind 2013 die historischen Ansichten im Maßstab 1:500 nach deren Restaurierung wieder aufgestellt. Modellbauer zersägten die Stadtansichten, um diese besser transportieren zu können. Die angestaubten Stadtlandschaften mussten in der Werkstatt gereinigt, abgebrochene Teile mit der Pinzette aufgestellt oder nachgebildet werden. Hier zeigt das renovierte Modell Heilbronn direkt nach dem Bombenabwurf am
4. Dezember 1944.
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Haus der Stadtgeschichte

Nach 13-monatiger Umbauzeit ist 2012 das neue „Haus der Stadtgeschichte“ im Otto-Rettenmaier-Haus  in der Eichgasse eingeweiht. Eine Spende über 3 Millionen Euro des Heilbronner Unternehmers machte dies möglich. Die stadtgeschichtliche Dauerausstellung konnte dadurch gleichzeitig grundlegend umgestaltet werden. Mit neuen Medien kann die Ausstellung „Heilbronn historisch!“ nun erkundet werden.
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Das interaktive Stadtmodell

Das Modell im Heilbronner Stadtarchiv zeigt die Reichsstadt um 1800. Karl und Emma Weingand haben es 1964 gebaut. Direkt am Schaukasten steht ein Monitor, auf dem sich typische Heilbronner Geschichten mit einem Klick per Zeigefinger erkunden lassen.  Das 19. Jahrhundert mit der Industrialisierung und den sozialen Folgen wird thematisiert. (links  Stefan Skobowsky, rechts Michael Saum)

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Städtische Museen im Deutschhof

Der Deutschhof beherbergt die Sammlungen der Städtischen Museen. 1944 bis auf die Grundmauern zerstört, wurde in den 1950er Jahren die äußere Form des Deutschhofs wiederhergestellt. 1976 zog das Stadtarchiv in den Kulturkomplex ein. Seit 1991 zeigt das Museum seine  kunst- und kulturhistorische Sammlungen.

„Heilbronn am Neckar – Entwicklung einer Stadt am Fluss“ nennt sich die seit 2012 neu präsentierte Dauerausstellung im Südflügel.


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Am Schaukasten zeigt die Kuratorin der Sammlung Archäologie der Städtischen Museen Dr.Christina Jacob einen historischen Stadtspaziergang entlang des Neckars. Viel Wasser und dichte Besiedlung zeigt das imposante Modell der Hafenanlagen von 1925. Stationen wie Floßgasse, Schleusen, Bollwerksturm, Zollamt sind veranschaulicht. Ebenso  kenntlich gemacht sind Wilhelmskanal, der Winterhafen, die alte Anlegestelle der Schiffe, der nördliche Arm des Neckars und der Mühlenkanal für die Schaeuffelensche Papierfabrik.
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